5 Minuten für mich

Corona nervt, der Winter war dunkel und umständehalber mit wenig Kontakt, vielen von uns geht es nicht gut und ich könnte hierzu noch lange weiter schreiben… Tue ich aber nicht sondern starte gleich mit dem, was gut tun kann. Dies soll eine Sammlung werden, auch mit euren Ideen. Es beginnt mit dem Text vom Samurai und dem Spatz, den ich (Beate) sehr mag und in 5 Minuten gut zu lesen ist. Der Samurai und der Spatz

Die Fabel von der Schneeflocke, die früher bei meinem Zahnarzt im Wartezimmer hing: Die Fabel von der Schneeflocke

Anja Mattner liest einen Text/ein Gedicht von Mascha Kaleko:

Eine Kollegin, die von dem Gedicht begeistert war, gab gleich ihren Tipp für kurze Besinnung/bei-sich-sein. Es ist eine (kostenlose) App für kleine Atemmeditationen, Atem-Übungen, die ihr gut tun. Die App heißt Breathly, ich habe es schon ausprobiert.

Eine kleine Geschichte aus dem echten Leben: Ich war auf der Beerdigung meines ehemaligen Professors, zusammen mit anderen früheren Student*innen. Es war eine sehr berührende Beerdigung und es wurde ein Gedicht vorgetragen, das der Verstorbene und seine Frau sich gerne gegenseitig auf gemeinsamen Spaziergängen aufgesagt haben. Nach der Beerdigung wusste niemand mehr den Verfasser, auch den Titel nicht, wir wollten es aber gerne nachlesen. Aber jede/jeder erinnerte irgendein Fragment und nach 2 Wochen und viele Mails später hatten wir es zusammen: Czeslaw Miloz: Gabe

Der Tag war glücklich.
Der Nebel fiel früh herab, ich hatte im Garten zu schaffen.
Die Kolibris rasteten an der Blüte des Kaprifoliums.
Es gab in der Welt kein Ding, das ich hätte haben wollen.
Ich kannte niemanden, den ich beneiden müsse.
Was Böses geschehen war, hab ich vergessen.
Ich schämte mich nicht zu denken, ich sei, wer ich bin.
Ich spürte keinerlei Schmerz im Leibe.
Aufgerichtet sah ich das blaue Meer und die Segel.